STAAT UND GESELLSCHAFT

Politik

STAAT UND GESELLSCHAFT

Mut zur Lösung für Staat und Gesellschaft

Die GLP des Kantons Freiburg ist der Ansicht, dass der Staat seine Ressourcen vorrangig einsetzen muss, wenn es sich um die folgenden Bereiche handelt, die von allgemeinem Interesse sind.

Ausbildung

Bildung, Ausbildung und Forschung spielen eine grundlegende Rolle für die nachhaltige und harmonische wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung unserer Gesellschaft. In diesen Bereichen verfügt unser Kanton über unbestreitbare Vorteile: eine junge Gesellschaft, eine qualitativ hochwertige Grundschule, Unternehmen, die das Spiel der dualen Ausbildung spielen – ein bewährtes und anerkanntes Modell für seine Fähigkeit, Berufsausbildungen zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Wirtschaft entsprechen – und Hochschulen, deren Exzellenz anerkannt ist und die gut in das lokale Ökosystem integriert sind, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit den Technologieparks und den Unternehmen in unserem Kanton.

Die GLP des Kantons Freiburg setzt sich dafür ein, unsere Hochschulen auszubauen, ihre Türen dank Passerellen möglichst vielen Menschen zu öffnen und die Verbindungen dieser Hochschulen mit der Wirtschaft zu fördern. Unser Kanton muss die Technologieparks unterhalten und ausbauen. Diese sind Orte, welche die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Start-ups und etablierten Unternehmen ermöglichen. Die Rolle des Staates besteht hier darin, zu planen und Infrastrukturen zur Verfügung zu stellen. Wir möchten die Ausbildung für neue Berufe im Zusammenhang mit dem ökologischen Wandel in allen Facetten und vor allem mit einem geschlechtsneutralen Ansatz ausbauen; junge Mädchen sollen ermutigt werden, sich für diese Bereiche zu interessieren. 

Die GLP des Kantons Freiburg setzt sich auch besonders für die Zweisprachigkeit ein. Denn in einem mehrsprachigen Land wie der Schweiz ist die Kenntnis einer zweiten Landessprache von entscheidender Bedeutung. Unser Kanton hat das Glück, ein zweisprachiger Kanton zu sein, und wir müssen davon profitieren, indem wir uns für eine pragmatische Zweisprachigkeit einsetzen. Um dies zu erreichen, wollen wir den Sprachaustausch vereinfachen und intensivieren, und zwar auf allen Bildungsstufen, auch in der Berufsbildung.

Schließlich setzt sich unsere Partei dafür ein, dass alle Menschen ab der Grundschule digitale Werkzeuge beherrschen, und zwar in der gesamten Bevölkerung, für alle sozialen Gruppen und auch für die älteren Generationen.

Gesundheitssystem

Die immer komplexere Krankenhausversorgung und die steigenden Gesundheitskosten stellen eine große Herausforderung für die öffentliche Hand dar. Denn auf der einen Seite steht der legitime Wunsch jeder Person nach einer angemessenen Versorgung in der Nähe ihres Wohnortes, auf der anderen Seite der damit verbundene Kostendruck. Um die besten Spezialisten anzuziehen und die kritische Masse zu erreichen, die notwendig ist, um hohe finanzielle Verluste zu vermeiden, sind die Krankenhäuser zudem gezwungen, eine Form der Konzentration zu betreiben. Dies führt dazu, dass regionale Pflegezentren ganz oder teilweise geschlossen werden. Die GLP des Kantons Freiburg tritt für die Erhaltung regionaler Standorte ein, die in der Lage sind, der lokalen Bevölkerung eine Grundversorgung zu bieten, mit der Möglichkeit, Fälle, die eine besondere Pflege erfordern, im Rahmen einer effizienten zentralen Infrastruktur zu behandeln.

IT-Infrastruktur

Die Grünliberale Partei des Kantons Freiburg glaubt an die Bedeutung der Digitalisierung. Administrative Aufgaben beim Staat sollen, wo immer möglich, computergestützt aus der Ferne erledigt werden können. Auch in der Bildung muss sie, wo sinnvoll, integriert werden, damit die künftigen Generationen die Informatikwerkzeuge beherrschen, sich aber auch vor den damit einhergehenden Gefahren zu schützen wissen. Wir achten besonders darauf, dass die staatliche Infrastruktur die Kontrolle, Sicherheit, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Daten und Diensten gewährleistet.

Ausserschulische Betreuung und Kleinkinbetreuung

Die Betreuung der Kinder liegt noch immer häufig allein in der persönlichen Verantwortung der Eltern. Diese Verantwortung wird häufig von der Mutter übernommen, die viele Jahre für die Familie zur Verfügung stellen muss, was regelmässig zu Lasten ihrer Karriere geht und oftmals erhebliche Auswirkungen insbesondere auf ihre Rente hat. Es gibt zwar Betreuungsmöglichkeiten, diese sind jedoch sehr häufig begrenzt oder teuer. Während die Kinderbetreuung (Krippe, nach der Schule oder Kantine am Mittag) in vielen Kantonen und Gemeinden in der Schweiz oft erleichtert wird, ist die Situation im Kanton Freiburg schwierig. Unsere Partei ist der Ansicht, dass dies nicht akzeptabel ist, und möchte die ausserschulische und frühkindliche Betreuung verbessern, um zu einer grösseren Gleichstellung von Mann und Frau sowie zur Verfügbarkeit von ausgebildeten Humanressourcen für die Wirtschaft beizutragen.

 

Kultur

Kultur, verstanden sowohl als das, was eine Gesellschaft definiert, als auch als die Künste im weitesten Sinne, ist für die GLP des Kantons Freiburg wichtig. Sie trägt unbestreitbar zum allgemeinen Wohlbefinden der lokalen Bevölkerung und zu einem starken lokalen Leben bei. Unsere Partei möchte, dass die öffentlichen Körperschaften lokale kulturelle Veranstaltungen für eine breite und vielfältige Bevölkerung unterstützen, deren Organisation unter Berücksichtigung der Umwelt im weitesten Sinne erfolgt.

Fortschrittliche Gesellschaft

Die GLP des Kantons Freiburg unterstützt alle Massnahmen, die zu einer fortschrittlichen Gesellschaft beitragen. Dies umfasst die Gleichstellung von Mann und Frau und von allen Lebens- und Familienmodellen, aber auch die Inklusion, indem die volle Teilhabe und Selbstbestimmung jeder Person, insbesondere mit einer Behinderung, gefördert wird.

Unsere Partei setzt sich auch aktiv für die Bekämpfung von Diskriminierung ein, sei es aufgrund des Geschlechts, der Religion, der Nationalität, der sexuellen Orientierung oder aus anderen Gründen. Wir setzen uns auch für eine gute Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben ein, insbesondere durch Teilzeitarbeit und Telearbeit.

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